Protokoll zur 16. Sitzung des Kiezbeirats

14.02.2018, 19:00 – 21:00 Uhr, Bürgersaal, Alte Schule

JFE Grimau

  • Vorstellung und Diskussion der zwei Vorentwurfsvarianten durch Büro hmp und Jugendamt
  • Die städtebauliche Studie wurde durch AZ-Gelder finanziert, der Bau selbst muss aus mit einer anderen Förderungen finanziert werden. Die Voraussetzungen für einen Förderantrag sind gegeben.
  • Herr Erxleben verweist auf die Dringlichkeit einer neuen JFE und fragt nach einem Zeitplan:
  • Die Bauzeit beträgt 1-2 Jahre, wie schnell das Projekt realisiert werden kann hängt von der Bereitstellung der Fördermittel ab.
  • Zeitschiene: 2018 Fördermittelakquisition, 2019 Baubeginn, 2020/21 Fertigstellung
  • Die Vorstudie ist keine fertige Planung, sie dient als Kostenschätzung für die Akquisition der erforderlichen Fördermittel zur Planung und Realisierung des Neubaus
  • Abteilung Jugend: Neubau einer JFE hat hohe Priorität, personeller Einsatz ist mit 3 Mitarbeitern limitiert, nach Auszug der JFE aus dem jetzigen Standort in der Schule wird eine Öffnung der JFE angestrebt.. Für Nutzungen auch aus der Bewohnerschaft soll ein separat vermietbarer Bereich eingerichtet werden. Die geplanten Räume in der JFE sind multifunktional nutzbar.
  • Variante 1 der Vorstudie wird von Abteilung Jugend  bevorzugt, beide Varianten sind sehr gut vorstellbar
  • Herr Prengel gibt pos. Feedback zu den Planungsentwürfen, verweist aber auf das Lärmproblem: Lärm muss eingedämmt werden, die JFE liegt im Einfamilienhausgebiet, es braucht ein Lärmschutzkonzept
  • Herr John unterstreicht die Dringlichkeit von Maßnahmen zum Lärmschutz
  • In weiteren Planungsschritten und bei der Bauumsetzung wird es eine Bürgerbeteiligung geben.
  • Frau Paul: Ist ein Schallschutz zur angrenzenden Wohnbebauung geplant? Gibt es eine Kostenschätzung? Wurde der Eingang bewusst so gewählt? Die Brandwand ist schallschutztechnisch sehr gut. Die Kostenschätzung liegen im Rahmen der Vorgaben von 1,89 Mio. €
  • Frau Dr. Hildebrandt: Wer nutzt die Einrichtung? Wer wurde an der Planung beteiligt? Warum ist kein Familienzentrum/ Mehrgenerationenhaus geplant? Das Jugendamt betreibt die JFE. Für ein Familienzentrum ist es sehr schwer einen Finanzierung zu finden und diese Zuständigkeit liegt nicht beim Jugendamt. Zum jetzigen Standort kommen Kindern von 8-12 Jahren, im Neubau können Kinder/Jugendliche bis 16 Jahre betreut werden.
  • Kinder/ Jugendliche wurden bisher nicht beteiligt. Abteilung Jugend hat bisher gute Erfahrungen gemacht, die Zielgruppe erst in späteren Planungsschritten und dann mit Schwerpunkt bei der Ausstattung zu beteiligen. Kinder und Jugendliche sollen beteiligt werden.
  • Frau Dr. Hildebrandt: Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Planung wäre wünschenswert.
  • Herr Prochnow: Die Nutzung der Brache ist positiv, die Grundstücksfront sollte jedoch geschlossen werden um ungewünschte Ansammlungen von Jugendlichen zu vermeiden. Der Name der JFE Grimau sollte überdacht werden.
  • Herr Kabsch: Einfriedung darf nicht zu “geschlossen” sein.
  • Frau Stantien: bewertet die Bereitstellung des Grundstücks und die Planung insgesamt sehr positiv , bezüglich der Lärmproblematik wäre eine Verlagerung des Eingangs zu überdenken. Bezüglich einer Finanzierung verweist Frau Stantien auf investive Mittel des Bezirkes, die für das Vorhaben bereitgestellt werden könnten – leider jedoch erst sehr spät
  • Die beiden Vorentwürfe werden den Teilnehmern des Kiezbeirats per Mail zugesandt. Eine Papierfassung wird Herr Stanezek zur Verfügung gestellt.

 

Kiezfonds

  • Abstimmen Kiezfondsantrag “Osterbäume 2018 auf dem Marktplatz”, der Antrag der IGD wurde vorab per Mail an den Beirat versandt. Der Gesamtkosten betragen 368,50 €.
  • Es sind zehn Abstimmungsberechtigte anwesend.
  • Abstimmung: Der Antrag wird einstimmig angenommen (10:0).

 

Geschäftsstraßenmanagement

  • Die neu aufgesetzte AZ-Homepage wird zurzeit getestet.
  • Nach Freigabe durch das Bezirksamt soll die Seite Ende der 08. KW online gehen. Der Kiezbeirat wir vorab informiert.

 

  • Das Manual wird als Download Bestandteil der Internetseite sein und kann aber auch im Vor-Ort-Büro in gedruckter Form abgeholt werden.
  • Vorlagen/ Templates sind dann auf der Homepage verfügbar. Eine Beratung kann jederzeit im Vor-Ort-Büro in Anspruch genommen werden.
  • Frau Bellot bittet um die Einholung einer Freigabe bei der Anwendung des corporate designs

 

  • Frau Roß informiert, dass telefonisch und schriftlich der neue Eigentümer der Marktpassage kontaktiert und Abstimmungsgespräche angeboten wurden – bisher keine Rückmeldung. Das Bezirksamt und Herr Hölmer haben großes Interesse an Gesprächen mit dem Eigentümer.
  • Herr Erxleben: In den Marktpassagen ist allen Gewerbetreibenden zum 30.06. gekündigt worden, eine Antrag auf Baugenehmigung liegt noch nicht vor (es gibt einen Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan,  für bauliche Veränderungen muss der Eigentümer an das Bezirksamt herantreten), einige Gewerbetreibende rechnen mit einem möglichen Weiterbetrieb bis zum Jahresende.
  • Dem GSM liegen aktuell keine weiteren Informationen vor.

 

Berichte aus der Verwaltung

  • Frau Becker: Wurde für das Birkenwäldchen in der Köllnischen Heide ein Antrag auf Bebauung gestellt? Herr Zaschel: Hierzu liegen keine Informationen vor
  • Herr Zaschel: Plakatwand am Grundstück Dörpfeld-/ F.-Geyer-Straße kein neuer Stand
  • Herr Zaschel: Bauantrag für das Grundstück Dörpfeldstr. 37 wurde positiv beschieden. Der Eigentümer macht zurzeit keinen Gebrauch von dieser Genehmigung. Nach Ablauf eines Jahres kann eine Verlängerung des Bescheides beantragt werden.

 

Berichte aus den Arbeitsgruppen

AG Verkehr

  • Treffen vom 24.01.2018, thematischer Schwerpunkt war die Zuarbeit an ADFC für Zuarbeit SenUVK
  • Herr Hanke: Ein Schreiben von Herrn Hölmer an SenUVK mit der Bitte um Unterstützung bei der Lösung von Problemen für Radfahrer bei Tram-Gleisanlagen (Lösung evtl. mit Füllpofilen), ist in Vorbereitung. Wenn das Schreiben vorliegt, wird es an die Mitglieder der Arbeitsgruppe versandt.
  • Herr Prochnow: Wann wird die provisorische Ampelanlage am Adlergestell in Verlängerung der Weerthstraße als Regellösung umgesetzt? Wann wird vor der Alten Schule eine Ampelanlage errichtet (siehe Workshops zur Alten Schule und Verkehrskonzept Dörpfeldstraße)
  • Frau Paul: Die Taktzeiten zum S-Bahnhof Adlershof sollten verkürzt werden. Herr Prengel: Es fehlen Wagons und Personal.
  • Veranstaltungshinweis: BVG zur Weiterführung der Trasse am 15.02.2018, Einladung wurde per Mail versandt

AG Marktplatz

  • Herr Erxleben: Über Netzwerktreffen wird informiert. WLAN wurde zeitweise abgeschaltet, dadurch Verbesserung der Problematik durch Jugendgruppen auf dem Marktplatz, Straftaten in Höhe bis 80.000 € liegen vor. Abschnittsleiter wird durch Herrn Erxleben kontaktiert. Nachdem ich das Bezirksamt angefragt hatte, ob wir die Reinigung des Marktbrunnens in Eigenregie übernehmen könnten, damit überhaupt was passiert wurde nun eine Fachfirma beauftragt, auch die ins Gespräch gebrachte Anti-Graffiti-Beschichtung wird nun geprüft.
  • Herr Prengel: Es wurde sich mehr Leben auf dem Marktplatz gewünscht. Es muss mehr aktive Jugendarbeit geleistet werden.
  • Herr Prengel: Wann kann ein Treffen der AG mit Büro Rehwaldt erfolgen?

Umbau Dörpfeldstraße

  • Herr Prengel: Ladestationen für Elektromobilität müssen beim Umbau der Dörpfeldstraße mitgedacht werden.
  • Herr Kabsch: Glasfaserkabel bzw. entsprechende Leerrohre müssen beim Umbau mitgedacht/ verbaut werden.
  • Frau Kästner: Eine Eigentümerin der Florian-Geyer-Straße würde zwei Parkflächen zur Verfügung stellen (bei Küchenstudio).

AG Kultur und Bildung

  • Ist es sinnvoll eine solche AG zu initiieren, Interessenten bitte an Frau Dr. Hildebrandt wenden

 

Sonstiges

  • Herr Erxleben: Spendenaufruf des Adlershofer Bürgervereins Cöllnische Heide(rund 5.000 €) zur Seilbahn war ein Erfolg, mit Hilfe des Bezirksamtes kann die Seilbahn im März als Metallkonstruktion neu errichtet werden

 

Nächste Termine

  • 07.03.2018, 19:00 Uhr
  • 11.04.2018, 19:00 Uhr

 

Anhänge

 

Ein Gedanke zu „Protokoll zur 16. Sitzung des Kiezbeirats“

  1. Warum brauchen wir eigentlich noch eine neue Website, welche dann auch noch amtlich abgesegnet wird. Kann ich dort dann auch, wie hier, mitreden?
    Falls nicht sollten wir überlegen, wie wir diese Seite hier besser bewerben.

    Antworten

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